Bahnbrechende Technologie zur teilweisen Wiederherstellung des Sehvermögens
PRIMA ist ein Netzhautimplantat zur Behandlung der geografischen Atrophie infolge altersbedingter Makuladegeneration (Trockener AMD)
Dieser Abschnitt weist einen markanten visuellen Effekt auf: ein großer, verschwommener schwarzer Fleck, der dem Cursor auf dem weißen Hintergrund folgt und den Effekt des Verlusts des zentralen Sehvermögens nachahmt. Wenn sich der schwarze Fleck über den Text bewegt, wechselt der Text von Schwarz zu Weiß.

Leben mit AMD
Der Verlust des zentralen Sehvermögens kann bedeuten, die Fähigkeit zu verlieren, die Dinge zu tun, die am wichtigsten sind. Bestehende Behandlungen der trockenen AMD können helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, können das Sehvermögen jedoch nicht wiederherstellen.

Wiederherstellung des Sehvermögens
PRIMA ist die einzige in Europa zugelassene Behandlung zur Wiederherstellung des zentralen Sehvermögens bei Patienten mit geografischer Atrophie infolge von trockener AMD. Es wird weiterhin daran geforscht, PRIMA für andere erbliche Netzhauterkrankungen zu evaluieren, darunter die Stargardt-Krankheit und Retinitis pigmentosa.
So funktioniert PRIMA
PRIMA verwendet ein winziges Implantat und eine spezielle Brille, um die Funktion verloren gegangener lichtempfindlicher Zellen im Auge zu ersetzen.


Das Implantat
Das PRIMA-Implantat verfügt über 378 lichtbetriebene Pixel, die das von der Brille gesendete Licht in Signale umwandeln, die Zellen in der Netzhaut stimulieren.
Die Brille
Die PRIMA-Brille verfügt über eine nach vorne gerichtete Kamera und einen zum Auge gerichteten Projektor, der das Licht präzise auf das Implantat wirft.
Mitwirkende
Über mehr als zwei Jahrzehnte verfolgte ein Team aus Wissenschaftlern, Chirurgen und Ingenieuren, was unmöglich schien: funktionelles zentrales Sehvermögen bei Menschen wiederherzustellen, die durch geografische Atrophie erblindet sind.

80 % der Patienten zeigten in klinischen Studien eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Sehschärfe.

The New England Journal of Medicine

84 % der Patienten berichteten, nach 12 Monaten mit PRIMA zu Hause Buchstaben, Zahlen und Wörter zu lesen.

The New England Journal of Medicine

"Weiterentwickelte Technologien machten es möglich, einen kleinen 2x2-mm-Chip zu entwickeln, der viele Pixel besitzt, die Licht in elektrische Reize umwandeln. Die Wirkung für die Patienten ist enorm."

Prof. Dr. med. Frank G. Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn

"Blinde Patienten können tatsächlich eine bedeutsame Wiederherstellung des zentralen Sehvermögens erfahren, was zuvor noch nie möglich war."

Mahi Muqit, Arzt für vitroretinale Chirurgie am Moorfields Eye Hospital, London

"Ich erinnere mich, wie ein Patient mir sagte: Ich dachte, ich könnte gar nichts mehr sehen, und nun ist es doch möglich."

Jose-Alain Sahel, Lehrstuhlinhaber für Augenheilkunde an der University of Pittsburgh School of Medicine

Häufig gestellte Fragen
Wer ist für PRIMA geeignet?
In der Europäischen Union ist PRIMA zur Behandlung von schwer sehbehinderten Erwachsenen mit geografischer Atrophie infolge trockener AMD indiziert. PRIMA hat außerhalb Europas keine Marktzulassung erhalten.
Die Eignung hängt von mehreren Faktoren ab und sollte mit Ihrem Netzhautspezialisten abgeklärt werden. PRIMA ist möglicherweise nicht geeignet, wenn Sie bestimmte andere Augenerkrankungen, aktive Infektionen oder Gesundheitszustände haben, die die Operation oder die Genesung beeinträchtigen könnten.
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Was ist, wenn ich derzeit nicht für PRIMA geeignet bin?
Sie können ein Profil für sich selbst oder einen Angehörigen erstellen, um Neuigkeiten zu PRIMA und unserer laufenden Arbeit zu erhalten, indem Sie dem Patientenregister beitreten.
Was ist die Sehschärfe?
In der klinischen Forschung wird typischerweise eine Sehtafel verwendet, um die Wirkung einer neuen Behandlung zu messen und so die Daten über Patienten und Prüfzentren hinweg zu standardisieren. In der klinischen PRIMA-Studie wurde eine standardisierte Sehtafel für die Forschung verwendet, die sogenannte ETDRS-Tafel.
Wenn Sie kleinere Buchstaben auf der Tafel lesen können, ist Ihr Sehschärfewert höher.
Im Durchschnitt gewannen Patienten in klinischen Studien mit PRIMA über 12 Monate 25 Buchstaben auf der Sehtafel hinzu. Die beste Verbesserung betrug 59 Buchstaben.
